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Salers

Die schwarze Perle des Planèze
Im Schatten der Berge des Cantal schmiegen sich die Steindächer von Salers an die ehemaligen Festungsmauern, die von den ruhmvollen Zeiten träumen, als die schwarze Perle des Basaltplateaus Planèze noch Sitz der Vogtei der „Hautes Montagnes d’Auvergne“ war...
Salers ... Cantal
Salers ... Cantal

Bevor sich die Dorfplätze und Gassen wie in den Zeiten der mittelalterlichen Wochenmärkte mit Sommerurlaubern füllen, überrascht Salers mit einer ganz besonderen Stimmung, genauso wechselhaft wie der Himmel über dem Cantal! In der klaren Frühlingsluft scheint jeder Sonnenstrahl ein anderes malerisches Detail des Städtchens hervorzuheben: hier ein Wappen, dort ein Gitter, ein Schilderhäuschen, ein Spitzbogentor...
Manche flanieren jedoch lieber durch die ehemalige Vogtei der „Hautes Montagnes d’Auvergne“, wenn sie sich in ihr gespenstisches schwarz-graues Gewand hüllt und die Schieferdächer in den tief hängenden Wolken verschwinden – schließlich erreicht das Planèze-Plateau hier fast 1 000 Meter Höhe!

 

Diese Augenblicke nutzt man zum Tagträumen oder zum geselligen Beisammensein mit den Einheimischen. Die Arme auf der Mauer der Esplanade von Barrouze aufgestützt, blickt der Betrachter, auch wenn er es schon so oft getan hat, verzaubert auf das atemberaubende Panorama mit dem Puy Violent und dem Maronne-Tal, so authentisch wie eh und je.

 

Architektonisches Erbe

Wie dem auch sei, Salers hat nie ganz den Glanz seines goldenen Zeitalters verloren, der ihm im 15. und 16. Jahrhundert unter der Schirmherrschaft der Rechtssprecher zuteil wurde. Besonders auffällig ist dies auf dem Platz Tyssandier-d’Escous, wo die Vogtei, das Rathaus, das Haus der Flojade und das der Ronade stehen. Die Renaissance-Fassaden, geprägt von der strengen Mode der Hoch-Auvergne, umringen einen großen Brunnen, aus dem man zum Fest Mariä Geburt Wein fließen ließ! Nachdem dieser Brauch aufgegeben war, kamen immer weniger Pilger in die Kirche Saint-Matthieu mit dem romanischen Portal. Auch sie erinnert mit ihren Aubusson-Wandteppichen und der Grablegungsskulptur aus buntem Stein aus dem 15. Jahrhundert an die ruhmreiche Vergangenheit....

 

Place Tyssandier-d’Escous
Place Tyssandier-d’Escous

Salers verbarg seine Schätze hinter den Festungsmauern, die den Engländern und den Plünderern standhielten, und von denen uns heute noch die beiden Türen des Bergfrieds erhalten sind. Die Revolution jedoch ließ die Stadt in Vergessenheit geraten. Sie widmete sich nun also der Rinderzucht – und das mit Erfolg! – und erwachte nur noch anlässlich der Bauernfeste. Doch auch diese Zeiten liegen lange zurück, denn dank des Fremdenverkehrs hat Salers sein Ansehen wiedererlangt und Gastwirte, Künstler, Handwerker und Trödler, die alle dem Charme dieser schwarzen Perle des Cantal erlegen sind, haben ihre Läden eröffnet...

 

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